Ihr Augen OP Zentrum Rostock

Viele Augenoperationen können heute mit modernen Methoden und medizinischen Geräten nahezu schmerzfrei durchgeführt werden. Wir bieten Ihnen ein breites augenchirurgisches Spektrum an. Unsere Ärzte sind für alle Probleme rund um die Augen Ihre kompetenten Ansprechpartner.

Operation des Grauen Star

– Linsenentfernung durch Ultraschallverflüssigung auch in Kleinstschnitttechnik und mit Tropfbetäubung
– Behandlung der Altersichtigkeit durch Implantation von multifokalen Kunstlinsen
– Mitbehandlung einer stärkeren Hornhautverkrümmung im Rahmen der Kataraktoperation (Torische Kunstlinsen)
– alle Verfahren (auch klassische extrakapsuläre Kernexpression) mit Implantation einer Kunstlinse in das Auge (bei Bedarf irisfixiert)

 

Weitere Informationen

Hauptsymptom des Grauen Stars ist ein langsamer, schmerzloser Sehverlust. Es kommt zu einer als „Verschwommensehen“ beschriebenen Abnahme der Sehschärfe und zunehmender Blendempfindlichkeit, da durch die Linsentrübung eine diffuse Brechung auftritt. Ebenfalls reduziert sich das Sehvermögen bei geringem Kontrast, sodass die Patienten die Welt „wie durch einen Nebel“ oder durch eine stark verschmutzte, leicht bräunlich getönte Sonnenbrille sehen.

Die Operation des Grauen Stars gilt als der häufigste chirurgische Eingriff in Deutschland. Dabei wird die getrübte Linse des Auges durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt. Zunächst wird die natürliche Linse per Ultraschall im Auge zertrümmert und abgesaugt.

Anschließend wird die zusammengerollte Kunstlinse in das Auge eingeführt, wo sie sich entfaltet und fixiert wird. Der Schnitt muss nicht genäht werden und heilt innerhalb kurzer Zeit ab. Die Patienten können nach dem Eingriff sofort wieder nach Hause gehen.

Nachstar
Als Folge einer Kataraktoperation kann es zur Ausbildung einer Trübung der hinteren Linsenkapsel mit entsprechender Sehverschlechterung kommen. Dieser so genannte Nachstar (Cataracta secundaria) entwickelte sich früher in bis zu 50 % der operierten Augen. Moderne Linsendesigns und Operationsverfahren haben die Nachstarrate jedoch im Durchschnitt auf weniger als 4 % gesenkt. Es handelt sich dabei um eine Trübung der hinteren Linsenkapsel entweder infolge einer bindegewebigen Umwandlung der Kapsel (fibrotische Form) oder durch Vermehrung und Ausbreiten von bei der OP verbliebenen Linsenzellen auf der Kapsel (regeneratorische Form).

Die Trübung kann durch eine Nd:YAG-Laser-Kapsulotomie ambulant und schmerzfrei beseitigt werden: Nach medikamentöser Weitung der Pupille (Augentropfen) wird die hintere Linsenkapsel mit mehreren Impulsen eines Nd:YAG-Lasers eröffnet und dadurch die optische Achse des Auges wieder freigegeben (Photodisruption). Risiken und Komplikationen bei dieser Behandlung sind relativ gering.

Intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM)

– Bei feuchter Form der Makuladegeneration (exsudative altersgebundene Makuladegeneration)
– Bei feuchter Netzhautmitte (Makulaödem)
– Bei Zuckerschäden der Netzhautmitte (diabetische Makulopathie)
– Bei Durchblutungsstörungen im Rahmen von Gefässverschlüssen der Netzhaut (Venenthrombose, Venenastverschluss)
– Bei chronischer Entzündung der Aderhaut (nichtinfektiöse Uveitis)

Weitere Informationen

Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine häufig auftretende Erkrankung der Netzhautmitte (Makula), die vor allem Menschen betrifft, die älter als 50 Jahre alt sind. Eine AMD tritt auf, wenn eine entsprechende familiäre Veranlagung besteht, der Zeitpunkt der Erkrankung und der weitere Verlauf wird aber durch verschiedene andere Faktoren beeinflusst, wie Rauchen, Ernährung, Übergewicht, ethnische Herkunft und Geschlecht.

Für einen Teil der Patienten mit Makuladegeneration, insbesondere für die sogenannte „feuchte“ Form gibt es die Möglichkeit, Medikamente direkt im Auge zu applizieren (intravitreale operative Medikamentenapplikation, abgekürzt IVOM-Therapie).

Dieses Verfahren wird angewandt bei:

  • Bei feuchter Form der Makuladegeneration (exsudative altersgebundene Makuladegeneration)
  • Bei feuchter Netzhautmitte (Makulaödem)
  • Bei Zuckerschäden der Netzhautmitte (diabetische Makulopathie)
  • Bei Durchblutungsstörungen im Rahmen von Gefässverschlüssen der Netzhaut (Venenthrombose, Venenastverschluss)

Plastische- und Lidchirurgie

– Hagelkornentfernung (Chalazion-Operation)
– Entfernung von Lidtumoren mit feingeweblicher (histologischer) Untersuchung, ggf. mit Hautverschiebeplastiken
– Entfernung von überschüssigen Hautfalten der Lider (Dermatochalasis-Operationen)
– chirurgische Lidstraffung (Brauenptosisoperation)
– Entfernung von Cholesterineinlagerungen an den Lidern (Xanthelasmen-Abtragung)
– Korrektur bei Lidfehlstellungen (Entropium- und Ektropium-Operation)
– Operationen bei erschlafftem Lidhebermuskel (Ptosis-Operation)
– Lidspaltenverkleinerung nach Lähmungen der Gesichtsmuskulatur (Fazialisparese)

Weitere Informationen

Die Augenregion prägt wesentlich das Aussehen und das äußere Erscheinungsbild eines Menschen. Bei jedem Blickkontakt mit anderen Menschen fällt zuerst dieser Bereich auf. Auch Hagel- und Gerstenkörner, Warzen, herabhängende Oberlider oder sonstige Lidfehlstellungen können den Gesamteindruck stören. Vor allem können sie aber auch das Sehen beeinträchtigen und sollten deshalb in den meisten Fällen so bald wie möglich behoben werden.

Als Augenärzte kennen wir das Zusammenspiel von Lid und Auge. Nicht nur das Auge selbst, auch der angrenzende Gesichtsbereich gehört zu unserem Fachgebiet.

Eine Augenlid-Korrektur kann die beschriebenen Probleme beheben. Die Beseitigung von Schlupflidern ist ein Standard-Eingriff der operativen Augenheilkunde und dauert nur ca. 20 Minuten für jedes Auge. Dabei werden überschüssiges Fett und Falten bildende Haut, die über das obere Augenlid hängen, entfernt und die Haut dadurch gestrafft.

Für weitere, individuelle Informationen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

  • Hagelkornentfernung (Chalazion-Operation)
  • Entfernung von Lidtumoren mit feingeweblicher (histologischer) Untersuchung, ggf. mit Hautverschiebeplastiken
  • Entfernung von überschüssigen Hautfalten der Lider (Dermatochalasis-Operationen)
  • chirurgische Lidstraffung (Brauenptosisoperation)
  • Entfernung von Cholesterineinlagerungen an den Lidern (Xanthelasmen-Abtragung)
  • Korrektur bei Lidfehlstellungen (Entropium- und Ektropium-Operation)
  • Operationen bei erschlafftem Lidhebermuskel (Ptosis-Operation)
  • Lidspaltenverkleinerung nach Lähmungen der Gesichtsmuskulatur (Fazialisparese)

Vitrektomie (Glaskörper-Operation)

– Entfernung des Glaskörpers aus dem hinteren Augenabschnitt bei Glaskörperblutung und Glaskörpertrübungen
– Entfernung von Membranen vor der Netzhaut (Pars plana Vitrektomie mit Membrane peeling)
– Versorgung von Netzhautlöchern an der Stelle des schärfsten Sehens mit Eigenblutklebung (Pars plana Vitrektomie mit Eigenblut bei Makulaforamen)

Weitere Informationen

Bei einer Vitrektomie wird der Glaskörper aus dem Augeninneren entfernt. Dies ist gefahrlos möglich, langfristig ist das Augeninnere nach einer solchen Operation mit augeneigener Flüssigkeit gefüllt.

Ein Vitrektomie kann notwendig sein bei Trübungen des Glaskörpers durch Blut oder andere Ursachen, bei diabetischer Netzhauterkrankung, bei Netzhautablösung, bei Membranbildungen auf der Netzhautoberfläche (Macular pucker, epiretinale Gliose), bei Lochbildung der Netzhautmitte (Makulaforamen) und anderen selteneren Erkrankungen.

Die Operation im Augeninneren erfolgt  über drei kleine, weniger als 1 mm große Öffnungen. Dabei wird zunächst der Glaskörper entfernt. Anschließend werden etwaige Auflagerungen auf der Netzhaut (Membranen, Macular pucker) mit feinen Pinzetten entfernt. Mit Hilfe eines Farbstoffs werden diese Veränderungen auf der Netzhaut sichtbar gemacht und deren komplette Entfernung kontrolliert. Die Netzhaut wird dann sorgfältig auf andere Veränderungen, insbesondere auf Netzhautlöcher untersucht.

Am Ende der Operation kann es je nach Situation notwendig sein, den Glaskörperraum vorübergehend mit Gas oder Silikon zu füllen, um die Netzhaut in ihrer Heilung zu unterstützen. Gas wird nach der Operation schrittweise durch augeneigene Flüssigkeit ersetzt, Silikon muss in einem weiteren Eingriff entfernt werden.

Wesentliches Risiko insbesondere bei Patienten über 50 Jahren ist eine schnellere Kataraktentwicklung (Grauer Star) nach einer Vitrektomie, so dass bei Augen mit natürlicher Linse und schon beginnender Katarakt in der Regel eine Katarakt-Operation gleichzeitig mit der Vitrektomie erfolgt. In diesem Fall erfolgt zuerst die Katarakt-Operation und dann die Vitrektomie. Um eine Nachstarbildung und damit einen späteren Nachstar-Laser dauerhaft zu vermeiden, wird die Hinterkapsel der Linse während der Vitrektomie zentral ausgeschnitten.

Eine Vitrektomie kann ambulant in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt werden, die Vor- und Nachteile der Narkoseverfahren können wir in einem Vorgespräch individuell erläutern.

Operationen des Grünen Stars (Glaukomchirurgie)

– Chirurgische Iridektomie
– Verbesserung der Augenwasserabflußstrukturen mit dem Laser (Argonlasertrabekuloplastik)
– Verödung der Augenwasser produzierenden Strukturen mit dem Laser (Zyklofotokoagulation)
– Drucksenkende Implantate

Weitere Informationen

Ziel einer jeden Glaukomtherapie ist es, den Sehnerv und damit das Gesichtsfeld zu erhalten und zu verhindern, dass die Krankheit fortschreitet. In aller Regel wird ein Glaukom zunächst medikamentös behandelt. Verläuft diese Therapie nicht erfolgreich, kommt eine Laserbehandlung oder schließlich eine Operation in Frage.

Die medikamentöse Therapie

ist in den allermeisten Fällen eine lebenslange Maßnahme. Medikamente werden grundsätzlich als Augentropfen verabreicht. Eine systemische Therapie, also die Einnahme von Tabletten, ist nur in Ausnahmefällen z.B. bei einem akuten Glaukomanfall für eine kurzfristige Senkung des Augeninnendrucks angezeigt.

Die medikamentöse Glaukomtherapie verfolgt drei Ziele:

1. Senkung des Augeninnendrucks
2. Verbesserung der Netzhaut- und Sehnervdurchblutung
3. Schutz der Nervenzellen vor schädigenden Einflüssen (Neuroprotektion)

Lasertheraphie

Die Laseriridotomie ist eine Methode, mit der ausschließlich Druckdifferenzen zwischen der vorderen und hinteren Augenkammer ausgeglichen werden können (z.B. beim akuten Winkelblockglaukom oder beim Pigmentglaukom). Die Druckdifferenz wird beseitigt, indem mit einem Laser ein kleines Loch in die Regenbogenhaut gestanzt wird. Der kurze Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung des Auges.

Die Lasertrabekuloplastik (LTP) ist eine gebräuchliche Methode, um den Kammerwasserabfluss zu verbessern. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ist somit für den Patienten meist schmerzfrei. Er kann direkt nach der Behandlung nach Hause gehen.

Die Trabekulektomie ist die gängigste Methode der Filtrationschirurgie, ein sehr sicherer und meist auch erfolgreicher Eingriff. Durch die Operation wird für das Kammerwasser ein neuer Abfluss geschaffen. Dazu wird in der Nähe des Trabekelmaschenwerks ein kleines Stückchen der Lederhaut (Sklera) entfernt und die darüberliegende Bindehaut wieder verschlossen. Das Kammerwasser kann über diese Öffnung aus der vorderen Augenkammer nach außen zur Bindehaut absickern und wird dort über die großen Gefäße der Bindehaut entsorgt.

Vorsorge

Ab 40 Jahren ist eine regelmäßige Untersuchung zu empfehlen, damit Augenerkrankungen wie der Graue Star und der Grüne Star (Glaukom) frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Hornhautchirurgie

– Abtragung von „Flügelfellen“ (Pterygium-Operationen)
– Hornhautstichelung bei rezidivierender Hornhauterosio
– Hornhautfadenentfernungen

Laserchirurgie

Netzhautlaserbehandlung bei
– diabetischen Veränderungen am Auge (Diabetische Retinopathie und Makulopathie)
– Erkrankungen an der Stelle des schärfsten Sehens (feuchte Makulopathie)
– Vorstufen von Netzhautablösungen
– Durchblutungsstörungen nach Gefäßverschlüssen

Weitere Informationen

Netzhautlaserbehandlung

  • bei diabetischen Veränderungen am Auge (Diabetische Retinopathie und Makulopathie)
  • bei Erkrankungen an der Stelle des schärfsten Sehens (feuchte Makulopathie)
  • bei Vorstufen von Netzhautablösungen
  • bei Durchblutungsstörungen nach Gefäßverschlüssen

YAG-Laser

  • Nachstarbehandlung
  • Lösung von Verklebungen zwischen Kunstlinse und Regenbogenhaut
  • Vorbeugung eines Glaukomanfalls durch umschriebene Eröffnung der Regenbogenhaut
  • Durchtrennen von Glaskörpersträngen

LASIK und Trans PRK

Zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten haben wir die Augenlaserbehandlungen LASIK und Trans PRK in unser OP-Leistungsspektrum aufgenommen. Mit Hilfe des Excimer Laser Amaris 500E des Technologieführers Schwind® können wir Ihnen den Wunsch der Brillenunabhängigkeit erfüllen. Weitere Informationen zu Augenlaserbehandlungen und Alternativen finden Sie unter: